Capriz, wenn Kaese zum Erlebnis wird

Im Sommer 2013 eröffnete in Vintl, direkt an der Pustertaler Staatsstraße, das Capriz: eine Feinkäserei der ganz besonderen Art. Wenn Sie auf dem Weg zu uns sind und Käse lieben dann empfehle ich Ihnen wärmstens hier einen Zwischenstop einzulegen. Das Capriz ist nicht nur ein Käseshop sondern vor allem ein Käsetempel in dem vor allem Ziegenmilch aber auch Kuhmilch zur samtigen Gaumenfreude verarbeitet werden.

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Herbstzeit ist Toerggelezeit

Das Südtiroler Törggelen entstammt dem alten Brauch der Bauern und Weinhändler, zwischen Anfang Oktober und dem Beginn der Adventszeit den jungen Wein zu verkosten. Die Entstehung dieser Tradition beruht auf  Südtiroler Geselligkeit und Gastfreundschaft. Nach der Erntezeit der Trauben revanchierten sich die Winzer bei Ihren Erntegehilfen damit, dass Sie zum herbstlichen Bauernschmaus und zur Verkostung des neuen Weines luden. Zum Kosten des neuen Weines stieg man in den Kelterraum, also jenen Raum, in dem die Weinpresse, die “Torggl” stand. Zur geselligen Runde hat man sich in die Stube gesetzt und die Gäste mit einem traditionellen Festessen verköstigt.

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Knoedel: eine runde Sache

Ich kann es nicht mehr verneinen: der Herbst hat Einzug genommen. Früh am Morgen steigen Nebelschwaden aus den Tälern auf, die Wiesen leuchten in satteren Tönen als noch vor einigen Wochen und die ersten Zugvögel streifen meinen Blick. Richtiges Herbstwetter. Der Magen sehnt sich nach etwas Kräftigem, Deftigem. Perfektes Knödelwetter!

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Der original Suedtiroler Apfelstrudel

Mal ehrlich: Ein Südtirol Urlaub ohne Apfelstrudel ist wie ein Skiurlaub ohne Schnee. Apfelstrudel gehört eben zu Südtirol wie der Speckknödel oder die Schlutzkrapfen. Die Südtiroler Küche wurde durch so viele Ländergrenzen beeinflusst dass sie vielleicht nie eine historisch rilevante Eigenständigkeit am Herd entwickelt hat. Allerdings wussten wir Südtirolern schon immer aus allen Einflüssen das Beste heraus zu suchen um es auf unsere ganz eigene Art zu interpretieren. Der Strudelteig stammt nämlich historisch gesehen aus dem arabischen Raum und gelang über den Orient zu uns. Das Rezept für den originalen Apfelstrudel stammt zum Beispiel aus Ungarn und erlangte in der Zeit der Donaumonarchie großes Aufsehen in der Wiener Kaffeehaus-Kultur von wo es vom einst Arme-Leute-Essen zum Leibgericht der gehobenen Schicht avancierte. So gelang der Apfelstrudel bis nach Südtirol und wurde schnell zu einer unserer, sagen wir mal, Nationalspeisen gekürt.

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