Kehr amol zue, die Suedtiroler Gasthaustradition

Sie werden es spüren wenn Sie ein echtes Südtiroler Gasthaus betreten. Das ganz besondere Etwas, das jene Gastbetriebe auszeichnet, wo die Gastwirtsfamilie mit Leib und Seele Gastgeber ist. Wo Tradition mit Überzeugung gelebt wird und wo man das gemütliche Beisammensein noch schätzt. Stammgäste, Einheimische und Feriengäste fühlen sich in den familiengeführten Südtiroler Gasthäusern auf Anhieb wohl. Werden sie doch mit der typischen Südtiroler Herzlichkeit empfangen.

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Der Bruneckner Weihnachtsmarkt

Sobald Anfang November im Stadtzentrum mit dem Aufbau der kleinen Holzhäuser begonnen wird, ist es soweit: die Tage bis zum Weihnachtsmarkt dürfen abgezählt werden. Ich kann es kaum erwarten bis es soweit ist, denn der Bruneckner Christkindlmarkt hat seinen ganz eigenen Charme wie auch das Motto “Bergweihnacht, Tradition und Moderne” vermuten lässt. Jeder der den Weihnachtsmarkt in Bruneck schon einmal besucht hat weiß von seinem Zauber zu berichten.

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Herbstzeit ist Toerggelezeit

Das Südtiroler Törggelen entstammt dem alten Brauch der Bauern und Weinhändler, zwischen Anfang Oktober und dem Beginn der Adventszeit den jungen Wein zu verkosten. Die Entstehung dieser Tradition beruht auf  Südtiroler Geselligkeit und Gastfreundschaft. Nach der Erntezeit der Trauben revanchierten sich die Winzer bei Ihren Erntegehilfen damit, dass Sie zum herbstlichen Bauernschmaus und zur Verkostung des neuen Weines luden. Zum Kosten des neuen Weines stieg man in den Kelterraum, also jenen Raum, in dem die Weinpresse, die “Torggl” stand. Zur geselligen Runde hat man sich in die Stube gesetzt und die Gäste mit einem traditionellen Festessen verköstigt.

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Knoedel: eine runde Sache

Ich kann es nicht mehr verneinen: der Herbst hat Einzug genommen. Früh am Morgen steigen Nebelschwaden aus den Tälern auf, die Wiesen leuchten in satteren Tönen als noch vor einigen Wochen und die ersten Zugvögel streifen meinen Blick. Richtiges Herbstwetter. Der Magen sehnt sich nach etwas Kräftigem, Deftigem. Perfektes Knödelwetter!

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Kennen Sie Bruneck in den Suedtiroler Alpen?

Bruneck liegt auf 835 m Meereshöhe, inmitten eines weiten Talbeckens und umrahmt von hohen Bergen. Die Ursprünge gehen auf das Jahr 1250 zurück, als der Brixner Bischof Graf Bruno von Wullenstätten und Kirchberg auf dem Schloßberg eine Burg erbaute und damit den Grundstein für die 1256 urkundlich erwähnte Stadt legte. Als einzige Stadt des Pustertales wurde sie durch den lebhaften Handel bald der wirtschaftliche Mittelpunkt, entwickelte sich in der Folgezeit aber auch zu einem Kulturzentrum. Bruneck wurde wohlhabend. Handel und Gewerbe, später vor allem das Kunsthandwerk, blühten auf und brachten einen gewissen Wohlstand, der sich unter anderem in der Gestaltung der Häuser bemerkbar machte.

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Bergila: die bunte Schatzkammer

Die Natur hält viele Schätze für uns bereit die heilen können und uns helfen gesund zu bleiben! Ringelblume für schnelle Wundheilung, Arnika wirkt krampflösend und Kamille beruhigend, das hat mir bereits meine Großmutter beigebracht. Dass es sehr viel mehr zu lernen und nutzen gibt erfahre ich bei einem Besuch der Kräutergärten von Bergila. Ganz in Nähe von Bruneck, auf der sogenannten Sonnenstraße, nur wenige Autominuten entfernt liegen die Kräutergärten und die Latschenölbrennerei Bergila.

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5 Gruende den Oktober zu lieben

Meine ganz persönlichen Oktober Top 5  :)

S O C I A L I Z E    Der Keschtn Steig
Im anliegenden Eisacktal kann man den Kastanienweg entlang spazieren und unter uralten, orange leuchtenden Bäume emsig Kastanien aufsammeln die dann zu Hause in der Pfanne geröstet werden. Das Kastanienritzen ist kinderleicht und die Freude über bratfrische Kastanien zaubert ein zufriedenes Lächeln auf jedes Gesicht. Ein nahezu perfekter Herbsttag im Familien oder Freundeskreis.
Infos mit Beschreibungen und Karten im Buch “Kestnweg”, KompassVerlag

M O D E    Ein Sarner für die Ewigkeit
Wenn die Abende kühler werden habe ich endlich wieder einen Grund meine Sarner Strickjacke (auf südtirolerisch Janker) aus den Tiefen des Kleiderschranks zu kramen. Obwohl es eigentlich ein sehr traditionelles Kleidungsstück ist sieht man zum Glückauch immer mehr Fashionistas die damit durch Stadt und Land flanieren. Egal ob zum Sommerkleid oder zur Jeans: der Sarner passt immer. Und super wärmen tut er ja sowieso.
Mein liebster Sarner: www.myherzallerliebst.de 

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Sie malen wieder!

Dies war der Titel der Südtiroler Tageszeitung über die jungen Kunstschaffenden die gerade eben in der Bruckner Kunstgalerie prawneg&wolf exponieren. Vier junge Südtiroler, alle um die 20, die sich mit dem Thema der Ausstellung auf ihre (wie könnte es für Künstler anders sein) ganz eigene Weise auseinander setzten  „Why should I be original?“ War nicht alles schon mal da? Ist nicht alles nur eine ewige Interpretation von bereits Bestehendem? Schließlich kann man das Rad nicht nochmals erfinden. Aber: geht es darum? Was definiert Originalität? Und: ist das überhaupt wichtig? Wieso denn? Die Antwort fällt bei den jungen Wilden natürlich sehr ironisch aus: Ausstellung höchste Priorität, Möglichkeit Identität Plattform, Original scheiß egal. Zu sehen sind Arbeiten von Johannes Bosisio, Elisa Alberti, Maxi Erlacher und Anna Rubner. Und überrascht darf man dabei feststellen: ja sie malen wieder die jungen Leute! Großformatig, skurril, voller Phantasie und Enthusiasmus.

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Hallo Herbst, schoen dass du da bist!

Ich gehöre nicht mehr zu jenen Menschen die Trübsal blasen wenn sich der Sommer verabschiedet denn ich habe den Herbst, mag er sich manchmal noch so launisch zeigen, schätzen und lieben gelernt. Wo ich einst die schwindende Urkraft der Natur gesehen habe erkenne ich plötzlich einen Zyklus und mir wird bewusst dass auch die Natur ihre Ruhepause braucht. Wo ich einst nur braune Felder und gedeckte Farben erspäht habe, sehe ich nun leuchtende, warme Töne die so intensiv und kraftvoll strahlen wenn die Sonne drauf scheint, dass man sie stundenlang betrachten könnte. Wenn ich früher über das Sinken der Temperaturen gemeckert habe, weiß ich jetzt damit umzugehen und wärme mich einfach mit einer dampfenden Tasse Tee auf.

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Die lange Nacht der Museen

Wenn am 21. September 2013 viele Betten Bruneck’s leer bleiben dann ist ein großartiges Kulturereignis Schuld daran. Dieser Stichtag wird nämlich von allen Kulturliebenden schon lange Zeit im Voraus rot im Kalender eingekringelt: die lange Nacht der Museen! Sobald die Nacht ihren schwarzen Mantel über Südtirols Städte geworfen hat und die Schatten im Schein der Straßenlaternen länger werden dann zieht es mich hinaus um an dieses Kulturabenteuer teilzunehmen. Denn nichts ist erfrischender und spannender für einen Kunstliebhaber als historische, kunstvolle und verblüffende Ausstellungsstücke oder auch nur das eigene Lieblingsmuseum unter einem neuen Licht zu erleben.

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