Nackte Waden braucht das Land

Das Mode Trachtenlabel cocovero (ich habe bereits berichtet) hat nun eine draufgelegt und bietet jetzt nicht nur Dirndln und Trachten für sie an sondern hat auch eine Kollektion für den traditionsbewussten, modernen Burschen entworfen.  Und was für eine Kollektion! Dabei dreht sich alles (wie könnte es anders sein) um Lederhosen, Strickwesten, karierte Hemden und nackte Waden.

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Kehr amol zue, die Suedtiroler Gasthaustradition

Sie werden es spüren wenn Sie ein echtes Südtiroler Gasthaus betreten. Das ganz besondere Etwas, das jene Gastbetriebe auszeichnet, wo die Gastwirtsfamilie mit Leib und Seele Gastgeber ist. Wo Tradition mit Überzeugung gelebt wird und wo man das gemütliche Beisammensein noch schätzt. Stammgäste, Einheimische und Feriengäste fühlen sich in den familiengeführten Südtiroler Gasthäusern auf Anhieb wohl. Werden sie doch mit der typischen Südtiroler Herzlichkeit empfangen.

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Der Bruneckner Weihnachtsmarkt

Sobald Anfang November im Stadtzentrum mit dem Aufbau der kleinen Holzhäuser begonnen wird, ist es soweit: die Tage bis zum Weihnachtsmarkt dürfen abgezählt werden. Ich kann es kaum erwarten bis es soweit ist, denn der Bruneckner Christkindlmarkt hat seinen ganz eigenen Charme wie auch das Motto “Bergweihnacht, Tradition und Moderne” vermuten lässt. Jeder der den Weihnachtsmarkt in Bruneck schon einmal besucht hat weiß von seinem Zauber zu berichten.

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Capriz, wenn Kaese zum Erlebnis wird

Im Sommer 2013 eröffnete in Vintl, direkt an der Pustertaler Staatsstraße, das Capriz: eine Feinkäserei der ganz besonderen Art. Wenn Sie auf dem Weg zu uns sind und Käse lieben dann empfehle ich Ihnen wärmstens hier einen Zwischenstop einzulegen. Das Capriz ist nicht nur ein Käseshop sondern vor allem ein Käsetempel in dem vor allem Ziegenmilch aber auch Kuhmilch zur samtigen Gaumenfreude verarbeitet werden.

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Herbstzeit ist Toerggelezeit

Das Südtiroler Törggelen entstammt dem alten Brauch der Bauern und Weinhändler, zwischen Anfang Oktober und dem Beginn der Adventszeit den jungen Wein zu verkosten. Die Entstehung dieser Tradition beruht auf  Südtiroler Geselligkeit und Gastfreundschaft. Nach der Erntezeit der Trauben revanchierten sich die Winzer bei Ihren Erntegehilfen damit, dass Sie zum herbstlichen Bauernschmaus und zur Verkostung des neuen Weines luden. Zum Kosten des neuen Weines stieg man in den Kelterraum, also jenen Raum, in dem die Weinpresse, die “Torggl” stand. Zur geselligen Runde hat man sich in die Stube gesetzt und die Gäste mit einem traditionellen Festessen verköstigt.

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Fesch siehst du aus!

Dirndl und Tracht trug man bis vor einigen Jahren nur wenn man einer Musikkapelle angehörte, wenn man über 40 war und einen Hang zur guten alten Zeit hatte oder wenn einen die Eltern zum Kirchtag hineinstopften, egal ob man wollte oder nicht. Mittlerweile ist ein richtiger Dirndl und Lederhosen Trend in Südtirol explodiert. Was der Anlass dazu war ist irgendwie schwer zu beschreiben, plötzlich war es einfach in. Egal ob Jugendliche mit Piercing und Tattoo oder feine Damen der High Society: mittlerweile gehört ein Dirndl in Südtirol zum guten Ton und ist zum Modestatement avanciert. Für den edlen und modernen Look sorgen unter anderem auch die Designer des Labels cocovero.

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Knoedel: eine runde Sache

Ich kann es nicht mehr verneinen: der Herbst hat Einzug genommen. Früh am Morgen steigen Nebelschwaden aus den Tälern auf, die Wiesen leuchten in satteren Tönen als noch vor einigen Wochen und die ersten Zugvögel streifen meinen Blick. Richtiges Herbstwetter. Der Magen sehnt sich nach etwas Kräftigem, Deftigem. Perfektes Knödelwetter!

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Das Suedtiroler Erntedankfest

Im Oktober wird in ganz Südtirol, landauf, landab, das Erntedankfest gefeiert. Prozessionen von Menschen, Obst und Gemüse die sich feierlich durch Dörfer und Gassen schlängeln: Musikkapellen mit in der Sonne glitzernden Instrumenten, mannsgroße Heiligenstatuen geschmückt mit allem was die Natur hergibt, in Tracht, Dirndl und Lederhosen herausgeputzte Bäuerinnen und Bauern die Weidenkörbe voller Kostbarkeiten tragen: Erdäpfl (Kartoffeln), Epfl (Äpfel), Kirbes (Kürbisse), Traschggelen (Trauben). Obwohl sich in jedem Dorf die Riten des Erntedankfestes etwas unterscheiden haben alle etwas gemeinsam: man dankt für die Ernte, für den Lohn von monatelanger, geduldiger Arbeit auf dem Feld und auf den Äckern, das Bewusstsein dass man reich ist, solange man etwas auf den Teller bringen kann.

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Kennen Sie Bruneck in den Suedtiroler Alpen?

Bruneck liegt auf 835 m Meereshöhe, inmitten eines weiten Talbeckens und umrahmt von hohen Bergen. Die Ursprünge gehen auf das Jahr 1250 zurück, als der Brixner Bischof Graf Bruno von Wullenstätten und Kirchberg auf dem Schloßberg eine Burg erbaute und damit den Grundstein für die 1256 urkundlich erwähnte Stadt legte. Als einzige Stadt des Pustertales wurde sie durch den lebhaften Handel bald der wirtschaftliche Mittelpunkt, entwickelte sich in der Folgezeit aber auch zu einem Kulturzentrum. Bruneck wurde wohlhabend. Handel und Gewerbe, später vor allem das Kunsthandwerk, blühten auf und brachten einen gewissen Wohlstand, der sich unter anderem in der Gestaltung der Häuser bemerkbar machte.

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Bergila: die bunte Schatzkammer

Die Natur hält viele Schätze für uns bereit die heilen können und uns helfen gesund zu bleiben! Ringelblume für schnelle Wundheilung, Arnika wirkt krampflösend und Kamille beruhigend, das hat mir bereits meine Großmutter beigebracht. Dass es sehr viel mehr zu lernen und nutzen gibt erfahre ich bei einem Besuch der Kräutergärten von Bergila. Ganz in Nähe von Bruneck, auf der sogenannten Sonnenstraße, nur wenige Autominuten entfernt liegen die Kräutergärten und die Latschenölbrennerei Bergila.

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